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Neues von der Bürgerliste

Jul 13 2019

Terminänderung monatliches Treffen

Der Juli-Termin für das monatliche Treffen wird vom 25.7. auf den 18.7 vorverlegt.Beginn 19;00 Uhr.
Im August ist Sommerpause
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Leserbrief Anmerkungen eines Radfahrers

Anmerkung eines Radlfahrers

Zu den Anmerkungen vom 10.Juli muss ich doch ein paar Worte sagen. Ich bin einer der angesprochenen Rad- und Rennradfahrer. Allerdings bin ich auch Autofahrer, ich kenne also beide Seiten dieses Themas. Als Radler fahre ich gerne auf Radwegen, da bin ich weg von der Straße, ich störe die Autofahrer nicht und diese stören mich nicht. Wenn ich aber einen vorhandenen Radweg nicht benutze, dann hat das seinen guten Grund. Dann ist dieser in einem zu schlechten Zustand. Und das kann viele Gründe haben: Hohe Bordsteinkanten, zu kurvige und zu schmale Fahrbahn, darauf parkende Autos, zu große Umwege, fehlende Beschilderungen und Fahrbahnmarkierungen, schlechter Fahrbahnbelag, Barrieren vor Straßenüberquerungen, ständige Unterbrechungen durch Seitenstraßen,...
All diese Dinge vermiesen mir das Benutzen eines Radweges oder machen es gar unmöglich, wenn ich zum Beispiel mit Anhänger am Radl unterwegs bin.
Darum liebe Autofahrer denkt daran: Wenn Radfahrer einen Radweg nicht benutzen, hat das meist gute Gründe. Und an die Planer und Entscheidungsträger von Radwegen: Baut gute Radwege, das nützt den Radlern und den Autofahrern.

René Kleiner, Dingolfing


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Parkhaus Herrenweiher, Klimamanager

Parkhaus am Herrenweiher nicht notwendig!

Bei der monatlich stattfindenden Versammlung der Bürgerliste berichteten die Stadträte Hans Aigner und René Kleiner aus der Stadtratssitzung. Die Fraktion der UWG mit Bürgermeister Pellkofer wollen zur Entlastung der Parksituation in der Oberen Stadt unbedingt ein Parkdeck errichten. Das von der Stadt in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass ein zusätzliches Parkdeck nicht notwendig ist. Nach Meinung des Bürgermeisters hätten sich die Gutachter die Stadt nicht angeschaut, obwohl diese mehrere Jahre an dem Gutachten gearbeitet haben. Die Gutachter haben auch schon für andere Kommunen gearbeitet und dadurch Erfahrungen gesammelt, die auch Dingolfing nützen können. Diese Erfahrungen haben sie den Befürwortern des Parkdecks voraus. Scheinbar ist es mittlerweile Usus, sich aus Gutachten nur das herauszupicken, was der eigenen Ansicht entgegenkommt. Dass die Stadt genügend Geld hat, kann nicht als Argument akzeptiert werden. Das Parkdeck wird, wie alle anderen Parkhäuser, ein Zuschussgeschäft und man weiß nicht, wie sich die finanzielle Lage der Stadt in Zukunft entwickelt. Wir hinterlassen den nachfolgenden Generationen Erhaltungsaufwendungen, die diese dann evtl. nicht mehr stemmen können. Architekt Oberpriller brachte noch den Bau eines Aufzuges in die Obere Stadt in die Diskussion. Abgesehen von den laufenden Kosten eines solchen Aufzuges für Wartung, TüV. Reparaturen, Stromkosten ist zu berücksichtigen, dass Vandalismus jeglicher Art einen geordneten Betrieb eines Aufzuges im öffentlichen Raum schier unmöglich macht. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, was zu nächtlicher Stunde in diesem Aufzug alles passieren kann und wird.
Bürgermeister Pellkofer konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: „Das haben wir von der Bürgerliste beim Parkdeck am Bahnhof auch gehört und das ist fast immer voll.“ Die Bürgerliste war damals der Meinung, dass auf der Fläche des Parkdecks nahezu so viele Parkplätze wie mit einer ebenerdiger Fläche hergestellt werden können, jedoch zu wesentlich geringeren Investitionen und Erhaltungsaufwendungen. Kein Wunder, dass bei Preisen, die nicht annähernd die Kosten decken, das Parkdeck angenommen wird. Es zieht sogar Dauerparker an, weil eine Garage zu mieten teurer ist. Kritik übte die Bürgerliste auch bei der Planung dieses Parkdecks: das Dach wurde so gestaltet, dass keine Solarmodule darauf montiert werden konnten. Gerade für ein Parkdeck bietet sich das an, weil zukünftig E-Fahrzeuge dann direkt mit Sonnenstrom klimaneutral geladen werden können.
 René Kleiner berichtete anschließen über den von Josef Maidl vorgetragenen Klimaschutzbericht. Der bisherige Klimaschutzmanager hat gekündigt, die Stelle wird zum 1. Oktober neu besetzt, Namen wurden noch nicht genannt. Schon bei der Einstellung des ersten Klimaschutzbeauftragten forderten die Stadträte der Bürgerliste, dass der Klimaschutzmanager nicht bei den Stadtwerken angesiedelt wird, sondern bei der Stadt. Die wurde gegen die Stimmen der Bürgerliste von allen anderen abgelehnt. Es ist durchgesickert, das Herr Riemer bei den Stadtwerken nicht den notwendigen Freiraum hatte, seine Ideen und Vorschläge durchzusetzen und somit den Arbeitgeber wechselte. Nun schlägt auch Stadtrat Vilsmeier (SPD) vor, die zukünftige Stelle bei der Stadt anzusiedeln. Aufgabe des Klimaschutzmanagers ist es, sämtliche Bauvorhaben der Stadt aus klimatechnischer Sicht zu begleiten, Vorschläge zum Klimaschutz zu unterbreiten und Ansprechpartner für die Bürger zu diesem Thema zu sein. Warum Bürgermeister Pellkofer vorschlägt, die Thematik dem neuen Stadtrat zu überlassen, erschließt sich nicht.

Zum Schluss wurde noch ein Foto gezeigt, dass eine elektronische Anzeige vor der Tiefgarageneinfahrt zeigt, auf der die noch freien Parkplätze am Marienplatz angezeigt werden. Was will man damit erreichen? Fahren sie nicht in die Tiefgarage, am Marienplatz sind noch kostenlose Parkplätze vorhanden! Dort angekommen muss der Autofahrer evtl. feststellen, dass der Platz mittlerweile weg ist oder er mit den 30 Minuten Höchstparkdauer nicht auskommt. Dann bleibt nur noch der Weg zurück zur Tiefgarage. Umgekehrt würde es eher Sinn machen: Verweis auf die Tiefgarage am Marienplatz.

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Leserbrief von Anna Hölzel im DA

Keine Stammtischparolen

Leserbrief zum Bericht im DA aus der Stadtratssitzung.

In der Sitzung, DA vom 4.7.2019, äußerte Stadtrat Jomrich Kritik an der Elektromobilität, die nicht nur inhaltlich wenig informiert klang (Kobalt gibt es reichlich, es ist ein Nebenprodukt bei der Kupfergewinnung und wird auch u.a in Verbrennungsmotoren verwendet), als auch gerade von Repräsentanten Dingolfings völlig inakzeptabel ist:

Wir genießen das Privileg, dass in unserer Stadt die neue Fertigung modernster E-Fahrzeuge angesiedelt wird, was zur Schaffung hunderter krisensicherer Arbeitsplätze vor Ort führt.
Deshalb fehlt mir jegliches Verständnis dafür, dass ein Stadtrat öffentlich und vor der Presse versucht, die Hand zu beißen, die auch seine Kunden und damit ihn füttert. Einer Firma in den Rücken zu fallen, die – großenteils unverschuldet – für den schlechten Ruf der deutschen Autoindustrie mit büßen muss und in der Krise steckt, steht Vertretern unserer Stadt schlecht an. Herr Jomrich könnte die Ökobilanz seines zukünftigen E-Autos zusätzlich aufbessern, indem er Ökostrom auf dem eigenen Dach produziert, wie es ihm viele seiner Nachbarn bereits vormachen.
Auch der Bürgermeister sollte sich von leichtfertigem Gerede nicht anstecken lassen und Grün-Wähler schelten, die angeblich im SUV zum Wahllokal fahren. Der rechte Rand jubelt bereits jetzt darüber in facebook!
Laut einer repräsentativen Umfrage (Spiegel online 3.7.2019: Der SUV und die Grünen) sind SUV-Fahrer unter Grün-Wählern 30 Prozent unterrepräsentiert, Fahrradfahrer aber 25 Prozent überrepräsentiert. Überrepräsentiert sind unter SUV-Fahrern Wähler konservativer Parteien, der FDP und besonders der AFD (40 Prozent), die jetzt laut: „Haltet den Dieb“ schreit.
Übrigens, gleich neben dem Artikel erhalten die Repräsentanten unserer Stadt in den Anmerkungen ganz durch die Blume einen guten Rat: Diskurse auf Stammtischniveau gehören nicht in die Stadtratssitzung. Sie sollten auf die Apres-Sitzung im Wirtshaus verschoben werden, wo sie hingehören.

Anna Hölzel

Dingolfing


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Mai 21 2019

Zweiter globaler Klimastreik

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Zweiter globaler Klimastreik in Dingolfing.

Treffpunkt ist um 13 Uhr am Caprima-Parkplatz. Von da bewegt sich der Zug zum Marienplatz, wo die Aktion mit einer Kundgebung endet. Alle Bürger sind dazu herzlich eingeladen.
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"Fridays For Future"-Vertreterinnen bei der Bürgerliste

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Moderator Klaus Seufzger und die beiden Referentinnen Andrea Able und Franziska Sänftl

Am Donnerstag, 16.5.2019 hatte die Bürgerliste Dingolfing Franziska Sänftl und Andrea Able von Fridays for Future (FFF) Dingolfing im Bubenhofer-Saal zu Gast. Mitveranstalter waren Bündnis90/Die Grünen und die ÖDP.

Klaus Seufzger moderierte. Er begrüßte unter den zahlreichen Gästen die Stadträte Hans Aigner, Renè Kleiner und Friedrich Steininger und übergab nach einer kurzen Vorstellung das Wort an die beiden Referentinnen.
Franziska Sänftl sprach über die Entstehungsgeschichte der Fridays For Future Bewegung sowohl weltweit, als auch in Dingolfing.
Begonnen hat es in Stockholm mit Greta Thunberg, die sich mit einem Plakat vor das Parlamentsgebäude gesetzt hat, um für die Einhaltung der Pariser Klimakonferenzziele zu demonstrieren. Dieser Protest weitete sich in kurzer Zeit zu einer weltweiten Bewegung aus und in vielen Städten der Welt gingen SchülerInnen und StudentInnen an den Freitagen auf die Straße. In Bayern gibt es mittlerweile ca. 80 Ortsgruppen, in Deutschland wurde vor Kurzem die Zahl 500 geknackt.
Franziska Sänftl beschäftigt sich seit 4 bis 5 Jahren mit dem Thema Umwelt- und Klimaschutz, wobei sie anmerkte, dass dieses Thema im Schulunterricht so gut wie gar nicht behandelt wird.
In Februar 2019 fand in Dingolfing eine erste Aktion statt: Es wurde eine Podiumsdiskussion, begleitet von diversen Themenständen, ausgerichtet. Aus Spenden wurden insektenfreundliche Pflanzen und Blumen im Schulgarten gepflanzt.
Am 15.3 fand der erste internationale „Globale Streik“ von FFF statt, bei dem weltweit etwa 1.5 Millionen Menschen auf die Straßen gingen.
Bedingt durch den großen Erfolg des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und durch die freitäglichen Proteste der SchülerInnen lud der bayerische Umweltminister zu zwei Klimakonferenzen in Erlangen und München ein. Zur Veranstaltung waren etwa 200 SchülerInnen aus den weiterführenden Schulen und pro Regierungsbezirk zwei VertreterInnen von FFF geladen. Gemeinsam wurden in Workshops Probleme der Themenbereiche Konsum, Energie und Mobilität angesprochen und später im Plenum mit dem Umweltminister Lösungen debattiert.
Außerdem lud Fridays For Future VertreterInnen aller Landtagsfraktionen zu einem Runden Tisch ein, welcher die Entstehung eines Klimagremiums zum Ziel hat. In diesem werden InteressensvertreterInnen aller Gesellschaftsgruppen präsent sein, um gemeinsam bis Ende 2019 ein Klimaschutzgesetz erarbeiten zu können. Franziska Sänftl vertrat Fridays For Future Dingolfing sowohl in der Jugendklimakonferenz, als auch Fridays For Future Niederbayern beim Runden Tisch.
„Nicht die Erde muss gerettet werden, sondern für die Menschheit muss der Planet als Lebensgrundlage erhalten bleiben. Jede*r Einzelne kann dazu beitragen, jedoch haben wir auf viele Prozesse keinen Einfluss, weshalb die Politik gemeinsam mit der Wirtschaft den nötigen Rahmen schaffen sollte, damit jede*r überhaupt die Chance hat klimaneutral zu leben.“, so Sänftl.
Und weiter: „Deutschland hat die in Paris formulierten Klimaziele, die Einhaltung des 1,5 Grad Zieles mitunterschrieben und deren Umsetzung versprochen.
Deshalb hat Fridays For Future realistische und laut 21.000 WissenschaftlerInnen notwendige Forderungen erarbeitet, die für die Einhaltung unbedingt notwendig und mit dem politischen Willen auch umsetzbar sind. Diese lauten neben einem Kohlausstieg bis 2030, Nettonull bis 2035, eine 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035 und bis Ende 2019 ein Viertel der Kohlekraft abschalten, ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger, sowie eine CO2 Steuer.
Es wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die in Zeitungsartikeln und Leserbriefen aufgestellte Behauptung, die SchülerInnen schwänzen die Schule, falsch sei, da in Dingolfing noch nie während der Schulzeit gestreikt wurde und es so gar nicht zu Unterrichtsausfall kommen konnte.
Beide Referentinnen sprachen mehrmals die bevorstehende Europawahl an, da das Europaparlament in den nächsten Jahren wichtige Maßstäbe setzt, was den Umwelt- und Klimaschutz betrifft. „Wir haben nur noch 10 bis 20 Jahre, bevor es zu einem Kipppunkt kommt und wir nichts mehr aufhalten können. Deshalb rufe ich Sie auf nachhaltig und zukunftsdenkend wählen zu gehen, das sind Sie allen schuldig, die noch nicht wählen gehen dürfen.“
Von Andrea Able wurde noch auf den zweiten globalen Klimastreik am 24.5.2019 hingewiesen, der um 13 Uhr am Caprima-Parkplatz beginnt und später am Marienplatz mit einer Kundgebung endet. Alle BürgerInnen sind dazu herzlich eingeladen.
Anschließend standen die beiden Aktivistinnen für Fragen zur Verfügung und es kam zu einer interessanten Diskussion.
Klaus Seufzger beendete die Veranstaltung und bedankte sich unter heftigem Applaus bei den beiden Referentinnen.


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Mai 12 2019

Franziska Sänftl von Fridays for Future bei der Bürgerliste

Zum monatlich stattfindenden Treffen der Mitglieder der Bürgerliste Dingolfing wurde Franziska Sänftl eingeladen. Franziska ist für „Fridays for Future“ Dingolfing aktiv. Sie stammt aus der Gemeinde Loiching und besucht das Gymnasium in Dingolfing. Obwohl sie gerade ihre Abiturprüfungen ablegt, sind ihr die Aktivitäten zur Rettungdes Klimas wichtig.In der Veranstaltung will Franziska Sänftl die Ziele der Bewegung darstellen und die Forderungen an die hiesigen Regionalpolitiker erläutern.
Weiterhin wird sie darauf eingehen, wie sie und die MitstreiterInnen auf Angriffe von rechten Gruppierungen reagieren.
Franziska Sänftl steht im Anschluss Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Die Veranstaltung ist öffentlich und die Bürgerliste möchte Sie dazu herzlich einladen.
Termin Donnerstag, 16.5.2019 um 19 Uhr im Saal des Gasthauses Bubenhofer Speisemarkt 4.

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Franziska Sänftl bei Fridays for Future-Demo in München


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Mehr Frauen in die Politik

Bürgerliste plant für die Kommunalwahl 2020
Bei der Vorstandsitzung der Bürgerliste beherrschte die Kommunalwahl 2020 die
Diskussion. Bezugnehmend auf einen Artikel im Dingolfinger Anzeiger über die Bildung
einer Frauenliste in Landau ging man diesbezüglich auf Dingolfinger Verhältnisse ein. Wie
mehrfach in den Medien berichtet, sind Frauen in der Politik unterrepräsentiert. Im
Dingolfinger Stadtrat sind von 24 Stadträten 4 Frauen. Eine reine Frauenliste, wie sie in
Landau geplant ist, wird wegen der Gefahr von Tarnlisten abgelehnt.Die Initiatorin in
Landau ist Mitglied der CSU. Besser ist es, die Frauen lassen sich direkt bei den Parteien
oder Wählervereinigungen aufstellen. Das ist natürlich auch keine Garantie, in den
Stadtrat gewählt zu werden und damit Einfluss auf die Kommunalpolitik zu bekommen.
Wer sich aber nicht aufstellen lässt, kann erst recht nichts beeinflussen.
Die Liste der KandidatInnen wurde besprochen und es fehlen noch einige, engagierte
Frauen. Die Platzierung auf der Liste wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen.
Das nächste monatliche Treffen findet am 16.5.2019 um 19:00 Uhr im Gasthaus
Bubenhofer statt. Dazu wurde Franziska Senftl von Fridays for Future Dingolfing
eingeladen. Mit ihr wollen wir über die Aktion Fridays for Future diskutieren und die
kommunalpolitische Umsetzung in Dingolfing erörtern. Zu dieser Veranstaltung sind alle
interessierten Bürger herzlich eingeladen.
Am Sonntag trafen sich Mitglieder der Bürgerliste an der E-Ladestation in der Oberen
Stadt (Foto). Klaus Hölzel informierte über die Erfahrungen mit seinem Elektroauto.
Fragen über Reichweiten, Lademöglichkeiten bedingt durch die unterschiedlichen
Steckertypen, Verbrauch und Kosten wurden beantwortet. Das Fahrzeug wird im
Allgemeinen an der hauseigenen Fotovoltaikanlage aufgeladen bzw. mittels Ökostrom,
wenn nicht genügend Solarstrom verfügbar ist. Unangenehm aufgefallen ist, dass ein
Ladeplatz von einem Auto mit Verbrennungsmotor blockiert war, wobei die Frage gestellt
wurde, ob dieses Fehlverhalten auch von der Verkehrsüberwachung geahndet wird

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Bürgerliste beim Erfahrungsaustausch über Elektromobilität an der
Ladesäule Obere Stadt.
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Apr 09 2019

Die Bürgerliste stellt die Kandidatenliste für 2020 auf

Die Kommunalwahl 2020 wirft ihre Schatten voraus. In der monatlichen Versammlung am 11.4.2019 um 19:00 Uhr im Gasthaus Bubenhofer werden die Kandidaten für die kommende Stadtratswahl vorgestellt.
Die Stadträte Hans Aigner, Friedrich Steininger und Renè Kleiner werden aus der vergangenen Stadtratsperiode berichten. Im Anschluss stellt der 1. Vorsitzende Hans Aigner die bisherigen Erfolge und Ziele der Bürgerliste für die kommenden Jahre vor. Danach werden sich die möglichen KandidatInnen mit ihren persönlichen kommunalen Anliegen vorstellen. Die Bewerber zur Kommunalwahl kommen aus der Bürgerliste, aus Mitgliedern der Partei Bündnis 90, DIE GRÜNEN, aus der ÖDP und aus parteipolitisch nicht gebundenen kritischen Bürgern. Die Platzierung auf der Liste findet erst zu einem späteren Zeitpunkt statt, und zwar erst, wenn die offizielle Anzahl der zukünftigen Stadträte und somit die Anzahl der Listenplätze bekannt ist. Wie in mehreren Artikeln im Dingolfinger Anzeiger erwähnt, sollten sich mehr junge und/oder weibliche Bürger bereit erklären, ein politisches Amt in der Kommune zu übernehmen. Auch wenn es manchmal mühsam und zäh ist, nur auf diese Weise kann man für persönlichen Anliegen etwas in der Stadt bewegen.

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Mär 25 2019

Neuer Vorstand bei der Bürgerliste

Führungswechsel bei der Bürgerliste

Stadtrat Hans Aigner zum 1. Vorsitzenden gewählt
Die Bürgerliste hat am 13.3.2019 die jährliche Mitgliederversammlung abgehalten.
Der erste Vorsitzende Renè Kleiner begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder. Er konnte auch zwei neue Mitglieder besonders begrüßen.
Es folgte ein Rückblick auf das vergangene Jahr:
- Der Antrag auf Änderung der Plakatierungsverordnung wurde vom Stadtrat mehrheitlich mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt. Die Bürgerliste wird aber dieses Thema weiter verfolgen.

- Der Verkehrsentwicklungsplan liegt vor und wird in einzelnen Arbeitskreisen bearbeitet. Der Antrag von Hans Aigner zur Errichtung eines Kreisverkehrs an der Finsterwaldkreuzung wird in einem dieser Arbeitskreise mitbehandelt. In diesem Verkehrsentwicklungsplan enthalten ist auch, dass ein geplantes Parkhaus am Herrenweiher nicht sinnvoll erscheint.

- René Kleiner stellt immer wieder die Frage nach der Radwegbrücke im Westen Dingolfings. Der Fall muss jetzt juristisch geklärt werden und das kann daher dauern.
Es folgten Kassenbericht und Entlastung des Vorstandes.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Stadtrat Hans Aigner zum 1. Vorsitzenden und Stadtrat René Kleiner zum 2. Vorsitzender gewählt. Kassenwart ist weiterhin Hans-Jörg Piechotka, Schriftführer Klaus Hölzel, Beisitzer Klaus Seufzger und Stadtrat Friedrich Steininger.
Einen breiten Raum nahm die Aussprache zur Kommunalwahl 2020 ein. Die Bürgerliste wird mit 24 Kandidaten antreten. Falls die 20 000 Einwohnermarke überschritten werden sollte, werden sich auch diese weiteren 6 Kandidaten finden.
Als die Bürgerliste vor über 30 Jahren das erste mal angetreten ist, war die Liste relativ gleichmäßig zwischen Frauen und Männern ausgeglichen. Leider beteiligten sich in den folgenden Jahren immer weniger Frauen aktiv an der politischen Mitwirkung. Wir hoffen, es finden sich noch einige engagierte Frauen, die den Stadtrat und dessen Entscheidungen mit weiblichem Sachverstand bereichern wollen.

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Mär 15 2019

Fridays For Future

Bürgerlistler unterstützen Demo der Dingolfinger Schüler.

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Bürgerliste ist bei der Demo am 15.3.2019 am Dingolfinger Marienplatz gerne dabei. Nun werden die alternativen Interessen mit neuer power angepackt.


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Feb 26 2019

Artikel zur Vorstandssitzung am 21.2.2019

Demokratie – frisch angepackt

Die nächste Kommunalwahl steht vor der Tür. Alle Parteien und Wählergruppierungen stehen vor der Herausforderung genügend engagierte Bürger zur Kandidatur als Stadtrat zu bewegen. So auch die Bürgerliste. Dieses war das Hauptthema der Vorstandssitzung letzten Donnerstag im Gasthaus Bubenhofer. „Als wir vor über 30 Jahren das erste Mal angetreten sind, haben wir besonders auf die verstaubten und undurchsichtigen Prozesse in der Kommunalpolitik hingewiesen. Mit einem jungen Team haben wir die Bürgerliste in Dingolfing zu einer Marke aufgebaut.“, so die Einschätzung des Bürgerlisten-Fraktionsführers Hans Aigner. Die aktuellen politischen Ereignisse stimmen die Bürgerliste positiv, hier weiter aufzubauen. Schülerproteste für eine nachhaltige Umweltpolitik oder die hohe Zustimmung des Volksbegehrens Artenvielfalt sind zwei prominente Beispiele dafür, dass Politik auch Kritik braucht. „kritisch – aktiv – der Zeit voraus“, so der Slogan der Bürgerliste, ist aktueller denn je. Nun gilt es, dieses Motto weiter zu entwickeln und verstärkt in die Stadtpolitik zu tragen.
Die Bürgerliste trifft sich regelmäßig im Gasthaus Bubenhofer, Am Speisemarkt in Dingolfing. Das nächste Mal am Donnerstag den 11.4. um 19:00 Uhr. Dazu laden wir alle Dingolfinger*Innen, die sich für die Zukunft Dingolfings interessieren und aktiv mitgestalten wollen, recht herzlich ein.

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Termine 2019

  • 1. Termine 2019:

    13.3..2019 Ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen (siehe Tagesordnung)
    11.04.2019 monatliches Treffen
    16.05.2019 monatliches Treffen
    27.06.2019 monatliches Treffen
    25.07.2019 monatliches Treffen
    August Sommerpause


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Ordentliche Mitgliederversammlung 13.3.2019

Am Mittwoch, 13.03.2019 19:00 Uhr, findet im Gasthaus Bubenhofer die diesjährige

ordentliche Mitgliederversammlung
der Bürgerliste statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden

3. Bericht der Kassenprüfung

4. Entlastung des Vorstandes

5. Neuwahlen

6. Wie ist die Bürgerliste für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt?

7. Wünsche und Anfragen


Sep 29 2018

Dingolfinger Wahlgeheimnis

Bei der letzten Bundestagswahl wurden die Ergebnisse in den einzelnen Wahllokalen weder im DA noch auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. Der Grund dürfte das beschämende hohe Abschneiden der AfD in der wohlhabenden Stadt Dingolfing gewesen sein.
Daher haben die Bürgerlistenstadträte in der September-Stadtratssitzung die transparente Darstellung der Wahlergebnisse aller kommenden Wahlen gefordert. Stellungnahme des Bürgermeisters: "Das muss aus Datenschutzgründen erst geprüft werden."
 Ja wo samma denn? Die Stadt Landau hat scheinbar damit kein Problem.
 Bei der nächsten Stadtratssitzung noch vor der Landtagswahl hoffen wir auf einen positiven Bescheid.

Nachfolgend die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl.
Quelle: Unterlagen aus der Stadt DGF selbst aufbereitet.

Bundestagswahlen 2017 Stadt Dingolfing Zweitstimmen in Prozent

WahllokalCSUSPDGrüneFDPAfDLinkeFWPiratenÖDP

Bürgerheim43,117,47,710,39,25,61,51,00,5
Jugendzentrum35,512,05,011,023,08,01,00,00,0
Stadthalle 133,817,54,410,018,84,44,40,62,5
Stadthalle 236,214,85,615,816,35,10,50,01,0
Bruckstadl 139,019,86,06,617,03,31,60,00,0
Bruckstadl 231,616,82,67,927,95,82,50,00,5
Rot-Kreuz-Haus 132,518,75,511,421,16,21,40,31,4
Rot-Kreuz-Haus 237,511,66,314,519,85,61,00,31,0
Pavillon24,116,54,69,729,54,24,60,43,0
Mittelschule27,915,83,68,523,911,34,91,21,2
Musikschule29,718,82,44,228,510,31,21,20,0
Kinderg. St. Elisabeth32,319,04,18,722,17,72,60,01,5
Stadtbauhof35,723,14,56,819,05,02,70,90,0
FW Sossau38,216,73,46,818,88,51,70,03,1
Sparkasse Kreuzstr.32,316,94,25,827,59,00,50,00,5
Schule St. Josef36,515,92,43,229,410,30,80,00,0
Stadtteilz. Nord31,419,02,03,928,19,20,70,00,0
Pfarrzentr. St.Josef25,913,53,210,829,79,72,20,01,1
Sporth. Höll-Ost36,916,43,48,617,99,33,40,00,7
Villa Kunterbunt 132,88,55,07,933,86,32,20,01,3
Villa Kunterbunt 228,812,53,15,634,77,34,50,30,3
BMW Ausbildung 135,815,48,08,021,67,40,60,00,6
BMW Ausbildung 240,313,84,47,725,43,91,10,61,1
Grundsch. Teisbach 142,720,98,18,110,97,63,80,50,9
Grundsch. Teisbach 234,120,96,210,115,94,33,50,01,6
Feuerwehr Höfen35,814,55,28,024,74,03,40,00,6
Kinderg. Frauenbiburg41,317,91,68,219,66,04,30,00,5
Gasthaus Schermau33,521,17,710,615,83,33,31,41,0
Briefwahl 145,110,24,99,613,94,75,50,01,8
Briefwahl 239,914,98,213,611,73,72,80,21,5
Briefwahl 349,013,53,89,612,55,81,90,01,0
Briefwahl 439,517,77,29,111,93,04,70,61,4
Briefwahl 535,114,09,58,617,19,51,80,50,5
Briefwahl 642,016,58,58,512,55,81,80,00,4
Briefwahl 740,012,65,510,418,84,64,60,00,9

DGF gesamt36,515,65,29,220,16,12,80,31,1


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Feb 28 2018

Ordentliche Mitgliederversammlung am 15.3.2018

Am 15.3.2018 um 20 Uhr findet die ordentliche Mitgiederversammlung im Gasthaus Bubenhofer statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden

3. Bericht der Kassenprüfung

4. Entlastung des Vorstandes

5. Wahl der Kassenprüfer

6. Verschiedenes

7. Wünsche und Anfragen

Ende des ofiziellen Teils ca. 20:00 Uhr
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Feb 08 2018

Traditionelles Fischessen 2018

Wie alle Jahre treffen wir uns auch heuer wieder zum Fischessen.

Am Aschermittwoch, den 14.2.2018 um 19:00 Uhr im Gasthaus Bubenhofer.
Mitglieder und Familienangehörige sind herzlich eingeladen.
Wir bitten um rege Teilnahme.


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Jan 17 2018

Termine bis August 2018 (Achtung geänderte Termine)

Die Termine bis August 2018: Beginn jeweils 19;00 Uhr

 - 14.2.  Aschermittwoch:traditionelles Fischessen (19;00 Uhr Gasthaus Bubenhofer)
 - 15.3.  19:30 Uhr Ordentliche Mitgliederversammlung
 - 12.4.  monatliches Treffen Bubenhofer
 -   9.5.  monatliches Treffen Bubenhofer
 - 21.6.  monatliches Treffen Bubenhofer
 - 19.7.  monatliches Treffen Bubenhofer
 August: Sommerpause
Die Termine nach der Sommerpause werden noch genannt.
Wir bitten um rege Teilnahme.
Auch Nichtmitglieder dürfen teilnehmen
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Dez 18 2017

Mit René Kleiner hat Salitersheim wieder einen Stadtrat.

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Für die Bürgerliste rückte am 11.5.2017 René Kleiner für Walter Kühnel in den Stadtrat nach. Somit hat nach langer Zeit Salitersheim wieder einen Vertreter im Stadtrat. René Kleiner setzt sich unermüdlich für einen Lärmschutz bei Salitersheim an der Autobahn A92 ein. Auch wenn er damit den Bürgermeister nervt.

Dez 11 2017

SPD für Salitersheimer Lärmschutz

Bei der Jahreshauptversammlung der SPD-Dingolfing sprach man sich für einen Lärmschutz für Salitersheim entlang der Autobahn aus; "Des weiteren werde man sich als SPD-Stadtratsfraktion in Zukunft vehement für einen Lärmschutz in Salitersheim einsetzen" (DA vom 5.12.2017). Na endlich. Dann sind es schon 9 Stadträte, die das befürworten. Nun braucht es nur noch 4 Befürworter aus der CSUWG, und die Planungen können beginnen.

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